Gemütlich und komfortabel — was steckt eigentlich dahinter?
Was ist "Komfort"?
Komfortklima beschreibt die thermische Behaglichkeit in Innenräumen, die von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Strahlungstemperatur der Umgebungsflächen abhängt.
❄ Winter
☀ Sommer
Entscheidend ist nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die gefühlte Temperatur durch Wandoberflächen. Kalte Außenwände im Winter oder heiße Dachflächen im Sommer beeinflussen den Komfort negativ, selbst wenn die Lufttemperatur stimmt.
Kalte Wandoberfläche
Senkt die gefühlte Temperatur, auch wenn die Luft warm genug ist.
MELT-stabilisierte Oberfläche
Stabilisiert sich im Komfortbereich — positive Strahlungstemperatur.
Moderne Gebäudenormen wie die DIN EN 16798 definieren Komfortklassen. Besonders in Leichtbauten sind stabile Komfortbedingungen schwerer zu erreichen, da schnelle Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht auftreten. Komfortklima ist nicht nur Wohlfühlfaktor, sondern auch Gesundheits- und Produktivitätsthema.
Im Wohlfühlbereich puffern mit MELT
Die MELT Plate ist speziell für stabiles Komfortklima entwickelt. Sie glättet Tag-Nacht-Temperaturschwankungen um bis zu 62 Prozent und hält Räume automatisch im gewünschten Temperaturbereich. Das funktioniert durch die strategische Platzierung in der Gebäudehülle: Die Platten wirken als thermischer Puffer zwischen Außenklima und Innenraum.
geglättete Tag-Nacht-Temperaturschwankungen
Im Pilotprojekt mit Willi Mayer Holzbau verdoppelten wir die Stunden im Komfortbereich – ganz ohne zusätzliche Heizenergie.
Für Bewohner bedeutet das: keine überhitzten Nachmittage, keine ausgekühlten Morgenstunden, keine ständige Anpassung der Heizung. Die Oberflächentemperatur der Platten stabilisiert sich im Komfortbereich, was die Strahlungstemperatur positiv beeinflusst.
Das Ergebnis ist „Massivhausklima im Leichtbau" – thermische Behaglichkeit ohne die Nachteile schwerer Bauweise.